Glaubensbekenntnis für Kinder

Das Glaubensbekenntnis in dieser Form ist so schön verständlich und drückt in einfachen Worten soviel Gefühl aus. 

Achtung: auch für Erwachsene geeignet.

Ich glaube an Gott.

Ich darf ihn Vater nennen.
Er hat die Welt erschaffen und regiert sie.
Alles, was geschieht, geschieht nach seinem Willen.
Auch in meinem Leben.
Deshalb vertraue ich ihm, auch wenn ich nicht alles verstehe.
Denn ich weiß: er hat mich lieb.

Ich glaube an Jesus Christus.

Er ist Gottes Sohn und mein Heiland.
An meiner Stelle nimmt er die Strafe für alle meine Sünden auf sich.
Ihm darf ich sagen, was mich bedrückt.
Er versteht alle meine Sorgen.
Ich weiß: er hat mich lieb.

Ich glaube an den Heiligen Geist.

Er ist Gottes gute Kraft in meinem Leben.
Er hilft mir glauben.
Er hilft mir beten.
Er hilft mir gegen das Böse.
Durch ihn weiß ich: Ich bin Gottes Kind.

Amen

Im Urlaub wieder einen Fehler gemacht

Da sitzt man in lauen Sommerabenden mit einer befreundeten Familie am Esstisch und lässt es sich gut gehen. Dann sagt einer nach dem Essen in die Runde „… wie Gott in Frankreich“. Hm, Frankreich denke ich, stimmt. Wie Gott? Der das gesagt hat, ist gar kein Christ. Er ist Atheist. Ich sage nichts. An einem anderen Abend, diskutieren wir mit zwei 15-jährigen Teenagern. Es wird lauter und es geht hin und her. Die beiden sind in Diskussionen richtig, richtig gut. Keine Kinder mehr. Stürmische Erwachsenendiskussion. Es geht um Interessen und um Egoismus. Ich höre zu. Gute Haltung obwohl auch diese beiden mit Gott und Kirche nichts im Sinn haben.

Ich bringe den Begriff der „Absichtslosigkeit“ in die Diskussion und da es mich selbst so begeistert, begründe ich das auch gleich vollmundig mit der Liebe Gottes. Puh. Okay, die mir entgegengebrachte Aussage, „das ist doch Schwachsinn“ habe ich dann doch der jugendlichen Diskussionskultur zugeschrieben und nicht übel genommen. Im Eifer kann das bei so jungen Menschen schon mal passieren.

Und was habe ich falsch gemacht?

Am nächsten Morgen war mir schon klar, dass ich mich äußerst ungeschickt angestellt hatte. Zuhause angekommen lass ich in einem Blog-Beitrag „Valerie und der Priester“ von Valerie Schönian sehr gute Tipps, die ich vor dem Urlaub hätte lesen sollen. Habe ich aber nicht. 

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So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch

Das kleine Hundemädchen Feline muss ab und zu unter die Dusche. Ihr Fell ist voll mit Blüten und Dingen, die die Natur so hergibt. Also, ab in die Wanne, Handbrause, Hundeshampoo (was es alles so gibt?) und los gehts. Sie hält ganz still, bewegt nur den Kopf, wenn das Wasser durch ihr Gesicht läuft. Dann kommt das große Handtuch und sie läßt sich ganz friedlich abtrocknen und rubbeln. Sobald das Handtuch weg ist, kommt das obligatorische Schütteln, das ohne große Folgen bleibt, wenn gut abgetrocknet wurde.

Aber dann gehts richtig los. Feline stürzt aus dem Badezimmer, die Treppe runter und springt in ihr Körbchen im Wohnzimmer –  als sei ein großes Ungeheuer hinter ihr her. Dort angekommen kommt es zu einem Wutanfall, in dem sich die gesamte eingesparte Energie entlädt. Nach ein paar Minuten ist der Anfall vorbei.

Und das ist so süß, dass ich sie täglich duschen könnte – mindestens.

Was ist eigentlich „Digitale Kirche“ (#digitalekirche)?

Wir kennen unsere Kirchen als Häuser mit Turm in denen wir gemeinsam feiern: Neben Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Trauerfeiern sind die wöchentlichen Gottesdienste die hauptsächliche Veranstaltung

Verkündigung auch woanders

Gottes Wort wird aber nicht nur in unserer Kirche verkündet, sondern auch in anderen Räumen. Zum Beispiel in Senioreneinrichtungen, Kitas, in besonderen Räumen an großen Bahnhöfen, Flughäfen und manchmal auch unter freiem Himmel. Und natürlich auch im Internet. Gottes Wort wird nicht nur von der Kanzel verkündet und die Lobpreisung des Herrn nicht nur durch gemeinsam gesungene Lieder. Es gibt viel mehr. Viel mehr Vielfalt.

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Jugendweihe & Wissenschaftlicher Materialismus

Am langen Pfingstwochenende war ich zu einer Jugendweihe eingeladen. Zu meiner ersten Jugendweihe. Die gab es nicht nur in der DDR. Entstanden aus der Arbeiterbewegung – damals als Gegenveranstaltung zur Konfirmation (oder Kommunion) – um Jugendlichen aus Familien, die mit einer Religion nichts zu tun haben wollten, einen Übergang ins Erwachsenenleben festlich zu gestalten. In der heutigen Festschrift werden diese Familien als „religionsfrei“ bezeichnet. Soweit so gut! Jeder Mensch darf entscheiden, ob mit oder ohne Religion. Die Jugendweihe bezieht sich dabei auf den wissenschaftlichen Materialismus.

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HSV – 2. Liga

Liebe Freunde, nun ist der HSV endlich dort, wo viele von euch ihn schon sehr lange haben wollten. Und ja, es stimmt tatsächlich: Das ist berechtigt, selbst verschuldet und somit mehr als verdient. Leider. Schade.

2. Liga

Letztlich hat nahezu jeder andere Verein das schon mal erlebt oder kommt daher. Grundsätzlich ist das also keine Schande und ganz ehrlich, mich hat dieser Zusatz „Dino“ der Bundesliga immer gestört. Und das Viech fand ich megadoof. Vielleicht ist mit dem Maskottchen nun endlich schluss. Ich hoffe es!

Innensicht – wir als HSV-Fans

Kennt ihr das? Ihr seid mit einem Umstand in eurer Familie oder in der Firma ganz und gar nicht einverstanden. Das ist ja erlaubt und darf oder sollte intern besprochen werden. Und dann kommt da plötzlich jemand, der nicht zur Familie oder zur Firma gehört und kritisiert genau das. Und was passiert dann? Richtig, ihr stellt euch ganz und gar vor eure Familie oder Firma. Kritik von außen ist etwas völlig anderes. Eine Außenansicht eben. Vielleicht mit eigenen Verletzungen, Blamagen und Geschichten im Schlepptau.

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Taufspruch wiedergefunden

Ach wie schön, beim Aufräumen  habe ich meine Taufurkunde gefunden.

Mein Taufspruch (1963*)

Seid fröhlich in Hoffnung,
geduldig in Trübsal,
haltet an am Gebet.

Heute, also in der neuen Fassung der Lutherbibel 2017, wird die Stelle so wiedergegeben:

Seid fröhlich in Hoffnung,
geduldig in Trübsal,
beharrlich im Gebet.

(Römer 12,12)

*  Zur Taufe war ich tatsächlich kein Säugling mehr. Ich hatte die Taufe meinen Eltern abgerungen und meine Mutter ist deswegen extra in die evangelische Kirche eingetreten.

Digitale Schule

Überall ist das Wort Digitalisierung zu hören. In der Politik, in der Arbeitswelt und auch an  Schulen kann es nicht vorbeigehen. Was bedeutet Digitalisierung in der Schule?

Digitalisierung hat nicht nur etwas mit einem kompetenten Umgang mit technischen Geräten und dem Internet zu tun, sie stärkt auch die Verantwortung. Verantwortung für die persönlichen Daten, für die Nutzung sozialer Netzwerke, eigene Fotos und somit das gesellschaftliche Miteinander.

Letztlich bereitet ein entsprechender Unterricht auf eine Umwelt vor, die diesen Weg bereits begonnen hat. In der Arbeitswelt, in der Kultur und im privaten Leben. Und eben auch in der Schule, wenn SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Schulleitung gemeinsam die Aufgabe angehen. Von der Bundesregierung und dem Hamburger Senat soll das ja gefördert werden.

Es soll aber nicht nur um die Beschaffung und Nutzung technischer Geräte und WLAN gehen. „Digitale Schule“ ist die Vernetzung von ganz normalem Unterrichtsstoff mit einer modernen technischen Infrastruktur.

 

Abendmahl-Schulung

Theologische Hintergründe, praktische Übungen.  Diskussionen über Heilige. Gespräche über die Unterschiede des Abendmahls bei uns Lutheranern gegenüber den katholischen Schwestern und Brüdern und den Reformierten. Sehr Interessant: Wandlung vs. Symbol und bei uns Jesus Anwesenheit. Durch das Brot und den Kelch erinnern wir an und erneuern den Bund mit Gott.

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glücklich und ausgelassen

Meine Nichte hat Geburtstag und – abgesehen davon, dass ich nur kurz bei ihr sein konnte – hat sie mir Fotos vom Abend der spontanen Party geschickt – die zeigen, wie glücklich und ausgelassen sie war.

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Jahreslosung 2018, Offenbarung 21,6.

Störungsmeldung! Gott liegt voll daneben: Umsonst? Umsonst gibt es nichts, nicht einmal den Tod. Unsere Welt funktioniert anders: Geschenke umsonst zu verteilen ist ungerecht. Es kriegen ja nicht alle vom lebendigen Wasser. Leistung muss belohnt werden, statt etwas umsonst zu verteilen. Selbstoptimierung ist angesagt, dann läuft es. Das Hamsterrad muss sich doch wenigstens lohnen!

Die Botschaft vom „lebendigen Wasser umsonst“ stört unsere Logik. Der Markt heilt sich doch selbst.

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Das 21. Jahrhundert

Ich hörte einen Radiobeitrag über Schulen, in denen es eine gute Ausstattung mit Medien gibt. Eine Schülerin (7. Klasse) zählte die Dinge auf, die im Unterrichtsraum vorhanden sind. Und: „… aber unsere Lehrerin nutzt das gar nicht. Ich glaube, die kennt sich überhaupt nicht damit aus“.

Nur 25 Prozent der LehrerInnen befürworten den Einsatz von Medien (z.B. eines Smartboards) im Unterricht. Und nur jede siebte LehrerIn kennt sich damit aus. Die Fortbildung ist übrigens freiwillig. Und so bilden wir die Menschen im und für das 21. Jahrhundert aus.

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