Das 21. Jahrhundert

Ich hörte einen Radiobeitrag über Schulen, in denen es eine gute Ausstattung mit Medien gibt. Eine Schülerin (7. Klasse) zählte die Dinge auf, die im Unterrichtsraum vorhanden sind. Und: „… aber unsere Lehrerin nutzt das gar nicht. Ich glaube, die kennt sich überhaupt nicht damit aus“.

Nur 25 Prozent der LehrerInnen befürworten den Einsatz von Medien (z.B. eines Smartboards) im Unterricht. Und nur jede siebte LehrerIn kennt sich damit aus. Die Fortbildung ist übrigens freiwillig. Und so bilden wir die Menschen im und für das 21. Jahrhundert aus.

Menschen des 20. Jahrhunderts entscheiden heute

Alle, die heute in Gesellschaft, Unternehmen und Politik Verantwortung tragen oder das Leben mitgestalten, stammen aus dem 20. Jahrhundert.

Influencer sind eine Ausnahme und ein erstes Zeichen dafür, wie das 21. Jahrhundert tickt (jedenfalls das erste Fünftel).

Kinder und Jugendliche werden die Herausforderungen in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts also mit dem meistern, was ihnen Menschen aus dem 20. Jahrhundert beigebracht haben. Das geht auch gar nicht anders. Im Jahre 2017 sind alle Verantwortlichen natürlich vor 2000 geboren. Das kann man nicht ändern.

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Feline Flöckchen

Seit mehr als einem Jahr überlegen wir immer wieder. Und immer wieder entgleitet uns eine Idee. Dann ist sie wieder da und es wird beraten.

Ein Hund muss her

Unsere Familie möchten wir gern mit einem Hund ergänzen und das neue Familienmitglied soll es bei uns gut haben. Ein allergiefreundlicher Hund muss es sein. Und nicht so groß. Die Größe liegt auch an dem „Plastiktüten-Thema“. Sie wissen schon und ich gehe darauf nicht weiter ein. Wat mutt – dat mutt.

Wer wird mit dem Hund Gassi gehen? Ich, ich, nein ich. Okay – in der Realität also ich. Jedenfalls morgens ganz früh, bei Schietweder sowieso. Also eigentlich immer. Es sei denn, es möchte mal jemand unbedingt. Na gut, ich will das ja auch.

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Obdachlosen Geld geben?

Bislang gehörte ich zu denen, die gerne und viel gegeben haben. „Haben sie etwas Geld für mich?“ Und schon hatte ich einen oder zwei Euro aus meiner Hosentasche geholt, die in die Hand oder den Becher des Obdachlosen wechselte.

Heute sehe ich das differenziert

Die üblichen Kontakte, die ich zu obdachlosen Menschen hatte, waren „Sekundenbeziehungen“.

  • Frage.
  • Geld gegeben.
  • Tschüs.

Ich arbeite in einem Ladenbüro in der Hamburger Innenstadt. Der Blick fällt direkt auf einen großen Platz. Hier wohnt ein Mensch. Er ist obdachlos. Nennen wir ihn Paul.

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#instakirche

Fotografieren ist schon schön. Fotografieren in der Gruppe und die Fotos just in time auf Instagram hochladen, ist ein Event der besonderen Art! Und wenn das dann auch noch in Kirchen stattfindet …

Hier gibts den Sound dazu…

#instawalk #instapetripauli #instachurch #ndkh16 #kirchehamburg #welovehh #bergedorf #hamburg #erzbistumhamburg #kirchennacht #instamariendom #instakirche #kirche #mariendom

Ein Text berührt …

Einige Texte haben es in sich. Und wie.

An einem Freitagnachmittag hatte ich zu Hause Besuch unseres Pastors aus der Kirchengemeinde St. Petri und Pauli zu Bergedorf. Wir nahmen auf dem Balkon in der Nachmittagssonne platz. In dem eineinhalbstündigen Gespräch hatten wir persönliche und theologische Themen. Ein sehr, sehr gutes Gespräch, das bei mir noch viele Tage nachwirkt.

Wir sprachen auch über anstehende und notwendige Veränderungen im Kirchspiel. Veränderungen empfinden viele Menschen zunächst als etwas störendes. Betroffene Menschen zu informieren, zu beteiligen, mitzunehmen und für die Sache zu gewinnen, ist eine Kunst. Und eine große Herausforderung.

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Drei Sätze …

In den letzten Tagen habe ich so tolle Sätze gelesen. Leider nicht von mir. Manchmal stöbere ich in alten E-Mails oder Präsentationen und wundere mich dann über die Beschreibungen, einzelne Formulierungen, die ich damals gewählt habe. Nicht alles erfreut mich heute noch. Manchmal schon. Ich schweife ab.

Satz Eins

„Wenn alles, was ein Unternehmen an Wert besitzt, jeden Abend nach Hause geht, ist eine andere Art der Zusammenarbeit zwischen Management und Belegschaft erforderlich.“

Der Satz fordert doch heraus und er passt bestens zu meinem eigenen Lieblingssatz, mit dem ich seit Jahren unterwegs bin.

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Rassistische Freunde

Ich habe Freunde. Nun, das ist noch nicht das Problem. Zum Problem wird es, da ich erkenne, dass es sich um Rassisten handelt. Nein, keine dumpfen Nazis oder so genannte „deutsche Patrioten“.  Genau das „Deutsch“ ist das Problem. Scheinbar. Offensichtlich.

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Diese eine Gehirnzelle

Historisch soll die Erbfeindschaft zwischen Bremen und Hamburg sein. Klar, Kaufleute, Häfen im Wettbewerb, Hanse. Das ist Konkurrenz. Konkurrenz belebt nicht nur das Geschäft, es konnte früher auch die Existenz kosten. Das Überleben.

Aber heute? Erbfeindschaft im Fußball? Zwei Mannschaften aus Norddeutschland?

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„Hut ab, ich könnte das ja nicht“ Appell und Motivation

Ich möchte auf einen erstklassig geschriebenen Text aufmerksam machen, den ich in einem Blog gefunden habe. Die Überschrift „Hut ab, ich könnte das ja nicht“ hat mich sofort neugierig gemacht. Der kurze Text befasst sich mit den eigenen Erlebnissen einer Bloggerin, die sich in einer Senioren-Residenz ehrenamtlich engagiert.

Besonders fasziniert mich, neben der perfekt eingesetzten

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Apropos Träume

Am Freitag (7. März 2014) habe ich zwei Männer in Delmenhorst besucht. Die haben vor zwei oder drei Jahren ihren sicheren Job, eine Lebensstellung, unkündbar, bis zur Rente, aufgegeben. Nicht einfach so. Ein Traum stand an.

Während eines Sommerurlaubes gab es schon die erste konkretere Idee. Auch ein Name war gefunden. Ein Grundstück. Eine

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Ich bekomme immer wieder Angst

Angst zu haben ist eigentlich gar nicht so schlimm. Die Angst wird mich nicht überwältigen. Sie wird mich nicht krankmachen. Sie wird mich nicht verstummen lassen. Die Angst macht mich aufmerksamer. Sehr viel aufmerksamer. Sie festigt auf gewisse Weise meinen eigenen Charakter. Hoffe ich. Sie stärkt meinen Glauben an das Gute. Das ist naiv. Ich weiß das. Aber es gefällt mir. Das heißt ja nicht blöd. Ich bin nicht blöd. Nur meine Antennen warnen mich.

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