Im Urlaub wieder einen Fehler gemacht

Da sitzt man in lauen Sommerabenden mit einer befreundeten Familie am Esstisch und lässt es sich gut gehen. Dann sagt einer nach dem Essen in die Runde „… wie Gott in Frankreich“. Hm, Frankreich denke ich, stimmt. Wie Gott? Der das gesagt hat, ist gar kein Christ. Er ist Atheist. Ich sage nichts. An einem anderen Abend, diskutieren wir mit zwei 15-jährigen Teenagern. Es wird lauter und es geht hin und her. Die beiden sind in Diskussionen richtig, richtig gut. Keine Kinder mehr. Stürmische Erwachsenendiskussion. Es geht um Interessen und um Egoismus. Ich höre zu. Gute Haltung obwohl auch diese beiden mit Gott und Kirche nichts im Sinn haben.

Ich bringe den Begriff der „Absichtslosigkeit“ in die Diskussion und da es mich selbst so begeistert, begründe ich das auch gleich vollmundig mit der Liebe Gottes. Puh. Okay, die mir entgegengebrachte Aussage, „das ist doch Schwachsinn“ habe ich dann doch der jugendlichen Diskussionskultur zugeschrieben und nicht übel genommen. Im Eifer kann das bei so jungen Menschen schon mal passieren.

Und wo lag der Fehler?

Am nächsten Morgen war mir schon klar, dass ich mich äußerst ungeschickt angestellt hatte. Zuhause angekommen lass ich in einem Blog-Beitrag „Valerie und der Priester“ von Valerie Schönian sehr gute Tipps, die ich vor dem Urlaub hätte lesen sollen. Habe ich aber nicht.  „Im Urlaub wieder einen Fehler gemacht“ weiterlesen

Vor dem Essen ein Tischgebet

Es ist ein bisschen aus der Mode gekommen. Und das ist sehr, sehr freundlich formuliert. In meinem Leben haben Tischgebete, also kurze Gebete bevor, die bereits auf dem Tisch stehenden Speisen angerührt werden, keine große Rolle gespielt. Gebete sehr wohl, aber vor dem Essen habe ich mir die Zeit dafür nicht genommen.

Vor einigen Wochen haben wir am Arbeitsplatz zur Mittagszeit immer wieder interne und externe Gäste, mit denen wir ein Gespräch führen und dabei eine Kleinigkeit essen. Und seitdem spricht einer aus der Runde ein Tischgebet. … da kommt noch mehr

Was ist eigentlich „Digitale Kirche“ (#digitalekirche)?

Wir kennen unsere Kirchen als Häuser mit Turm in denen wir gemeinsam feiern: Neben Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Trauerfeiern sind die wöchentlichen Gottesdienste die hauptsächliche Veranstaltung

Verkündigung auch woanders

Gottes Wort wird aber nicht nur in unserer Kirche verkündet, „Was ist eigentlich „Digitale Kirche“ (#digitalekirche)?“ weiterlesen

Jugendweihe & Wissenschaftlicher Materialismus

Am langen Pfingstwochenende war ich zu einer Jugendweihe eingeladen. Zu meiner ersten Jugendweihe. Die gab es nicht nur in der DDR. Entstanden aus der Arbeiterbewegung – damals als Gegenveranstaltung zur Konfirmation (oder Kommunion) – um Jugendlichen aus Familien, die mit einer Religion nichts zu tun haben wollten, einen Übergang ins Erwachsenenleben festlich zu gestalten. In der heutigen Festschrift werden diese Familien als „religionsfrei“ bezeichnet. Soweit so gut! Jeder Mensch darf entscheiden, ob mit oder ohne Religion. Die Jugendweihe bezieht sich dabei auf den wissenschaftlichen Materialismus.

Bewusstsein nur durch Materie?

Der Materialismus geht davon aus, dass alles was in der Welt passiert, auf Materie zurückführt werden kann. Das soll sogar für Gedanken und Gefühle oder das Bewusstsein gelten. Gott hat da gar keinen Platz. Oder doch?  Er wird nicht genannt und wo doch, wird er verneint. Wissenschaft erscheint mir manchmal merkwürdig.

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HSV – 2. Liga

Liebe Freunde, nun ist der HSV endlich dort, wo viele von euch ihn schon sehr lange haben wollten. Und ja, es stimmt tatsächlich: Das ist berechtigt, selbst verschuldet und somit mehr als verdient. Leider. Schade.

2. Liga

Letztlich hat nahezu jeder andere Verein das schon mal erlebt oder kommt daher. Grundsätzlich ist das also keine Schande und ganz ehrlich, mich hat dieser Zusatz „Dino“ der Bundesliga immer gestört. Und das Viech fand ich megadoof. Vielleicht ist mit dem Maskottchen nun endlich schluss. Ich hoffe es!

Innensicht – wir als HSV-Fans

Kennt ihr das? Ihr seid mit einem Umstand in eurer Familie oder in der Hier rollt der Ball weiter

Digitale Schule

Überall ist das Wort Digitalisierung zu hören. In der Politik, in der Arbeitswelt und auch an  Schulen kann es nicht vorbeigehen. Was bedeutet Digitalisierung in der Schule?

Digitalisierung hat nicht nur etwas mit einem kompetenten Umgang mit technischen Geräten und dem Internet zu tun, sie stärkt auch die Verantwortung. Verantwortung für die persönlichen Daten, für die Nutzung sozialer Netzwerke, eigene Fotos und somit das gesellschaftliche Miteinander.

Letztlich bereitet ein entsprechender Unterricht auf eine Umwelt vor, die diesen Weg bereits begonnen hat. In der Arbeitswelt, in der Kultur und im privaten Leben. Und eben auch in der Schule, wenn SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und Schulleitung gemeinsam die Aufgabe angehen. Von der Bundesregierung und dem Hamburger Senat soll das ja gefördert werden.

Es soll aber nicht nur um die Beschaffung und Nutzung technischer Geräte und WLAN gehen. „Digitale Schule“ ist die Vernetzung von ganz normalem Unterrichtsstoff mit einer modernen technischen Infrastruktur.

 

Abendmahl-Schulung

Was für ein Abend. Jede Menge Spiritualität. Aber nicht nur.

Theologische Hintergründe, praktische Übungen.  Diskussionen über Heilige. Gespräche über die Unterschiede des Abendmahls bei uns Lutheranern gegenüber den katholischen Schwestern und Brüdern und den Reformierten. Sehr Interessant: Wandlung

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„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

Jahreslosung 2018, Offenbarung 21,6.

Störungsmeldung! Gott liegt voll daneben: Umsonst? Umsonst gibt es nichts, nicht einmal den Tod. Unsere Welt funktioniert anders: Geschenke umsonst zu verteilen ist ungerecht. Es kriegen ja nicht alle vom lebendigen Wasser. Leistung muss belohnt werden, statt etwas umsonst zu verteilen. Selbstoptimierung ist angesagt, dann läuft es. Das Hamsterrad muss sich doch wenigstens lohnen!

Die Botschaft vom „lebendigen Wasser umsonst“ stört unsere Logik. Der Markt heilt sich doch selbst. „„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.““ weiterlesen

Das 21. Jahrhundert

Ich hörte einen Radiobeitrag über Schulen, in denen es eine gute Ausstattung mit Medien gibt. Eine Schülerin (7. Klasse) zählte die Dinge auf, die im Unterrichtsraum vorhanden sind. Und: „… aber unsere Lehrerin nutzt das gar nicht. Ich glaube, die kennt sich überhaupt nicht damit aus“.

Nur 25 Prozent der LehrerInnen befürworten den Einsatz von Medien (z.B. eines Smartboards) im Unterricht. Und nur jede siebte LehrerIn kennt sich damit aus. Die Fortbildung ist übrigens freiwillig. Und so bilden wir die Menschen im und für das 21. Jahrhundert aus.


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Feline Flöckchen

Seit mehr als einem Jahr überlegen wir immer wieder. Und immer wieder entgleitet uns eine Idee. Dann ist sie wieder da und es wird beraten.

Ein Hund muss her

Unsere Familie möchten wir gern mit einem Hund ergänzen und das neue Familienmitglied soll es bei uns gut haben. Ein allergiefreundlicher Hund muss es sein. Und nicht so groß. Die Größe liegt auch an dem „Plastiktüten-Thema“. Sie wissen schon und ich gehe darauf nicht weiter ein. Wat mutt – dat mutt.

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