Beten – wozu eigentlich?

Eine Vorbemerkung zu den nachfolgenden Gebeten:

Wir beten zu Gott dem Vater und zu Jesus Christus. Wir beten für uns und für andere Menschen. Wir beten für unsere christlichen Werte, zum Beispiel: Frieden auf Erden.

Wir wissen aber auch, dass kein Gebet eine direkte Auswirkung hat. Nach dem Motto: Wenn wir nur häufig genug für den Frieden beten, wird Gott schon Frieden schaffen. Das funktioniert so nicht. Wir können Gottes Wirken nicht kaufen. Keine Spende, keine Qual, nicht eintausend Gebete können 1 : 1 Wirkung zeigen und das sture, inhaltsleere herunterbeten eines „frommen“ Textes ist kein beten. Um zu beten, muss ich Gott kennen (lernen). Ich sollte ein bisschen von Gott wissen.

Ein Gebet macht etwas – mit uns.

Wir beziehen uns mit einem „Anliegen“ in dem Gebet immer wieder auf Gott. Wir denken darüber nach, welche Entscheidung wir selbst treffen müssen, um nach Gottes Willen zu handeln oder wenigstens nicht dagegen. Ein Gebet ist Zwiesprache mit Gott. Beispiel:

„Gott hilf mir, ich weiß nicht was ich tun soll. Es ist so schwer. Hilf mir zu erkennen, was jetzt getan werden muss und was gut ist.“

Die spirituelle Wirkung eines Gebetes kann unendlich groß sein.

Gebete schaffen Zuversicht und Hoffnung. Gebete machen glücklich. Gebete schaffen Erkenntnisse. Gebete helfen bei Entscheidungen. Gebete stärken Persönlichkeit. Gebete erleichtern Psyche und Seele. Gebete befreien und helfen.

Gebet vs. Meditation

Beim Meditieren richten wir den Fokus auf unseren Körper. Atmung, Beine … Das entspannt den Körper und tut dem Geist gut.

Beim Beten richten wir uns an Gott und „lauschen“. Wir spüren den Heiligen Geist und fühlen uns geborgen – in Gottes Hand.